GESCHICHTE DER BANDWEBEREI STUHR - BANDWEBEREI STUHR

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GESCHICHTE DER BANDWEBEREI STUHR




 
Die Stadt Wuppertal gilt als eine der maßgeblichen Wiegen der Webkunst. Im Jahr 1527 erhielten die Wuppertaler Bleicher das Monopol zum Bleichen und Färben von Garnen und Geweben. 1780 gelangte das Geheimnis um das „türkisch rot Färben“ nach Wuppertal. Um 1880 leisteten Wuppertaler Dampfmaschinen zusammen ca. 4000 PS.
Die Herstellung der sogenannten Barmer Artikel „Litzen, Spitzen und Bänder“ brachte Wuppertal den Aufstieg und Wohlstand, um 1900 arbeiteten ca. 70% aller Wuppertaler in der Textilindustrie.
 
Demzufolge war es nicht verwunderlich, dass die Brüder August und Otto Becker um 1910 ihre Bandfabrik am Dönberg gründeten. Zu Beginn produzierten sie zu zweit auf zwölf Jacquard-Webstühlen Seiden-, Schuh- und Wäschebänder.
 
 
Trotz zweier Weltkriege konnte sich der Urgroßvater des heutigen Inhabers mit seinem Unternehmen behaupten und übergab das Geschäft später an seinen Schwiegersohn Werner Stuhr. Dessen Söhne Eberhard und Wolfgang, die Namensgeber der heutigen Gebrüder Stuhr GmbH, lenkten die Geschicke mehr als 30 Jahre.
 
Durch den Kauf der Textilwerke Rudolf Homberg (1912-1984) Mitte der 80er Jahre gelang es Stuhr zu einem Marktführer im Bereich Jacquardweben aufzusteigen. Homberg war mit 1000 Mitarbeitern in den frühen 60er Jahren der weltgrößte Hersteller sogenannter Barmer Artikel.
Andreas Stuhr leitet nun seit 2009 erfolgreich in vierter Generation das Familienunternehmen.

 
Die gegenwärtig 25 Beschäftigten verarbeiten in der Wuppertaler Höhenstraße von Naturleinen über Baumwolle und Polyester alle gängigen Materialien zu Gurten, Bändern und Borten. Sie bedienen den breit spezifizierten Maschinenpark, der etwa 75 Maschinen umfasst. Je etwa 40 Jacquard-Maschinen und genauso viele Schaftwebautomaten sorgen für ausreichend Kapazität. Alle 40 Jacquard-Maschinen werden heute elektronisch gesteuert. Außerdem stehen moderne CAD-Systeme für die Entwürfe der Muster und Bindungstechnik zur Verfügung.
 
Die letzten 10 Schiffchenwebstühle aus dem ehemaligen Fundus der Textilwerke Homberg werden ab 2020 nach 30 Jahren treuer Dienste bei der Fa. Stuhr GmbH im Museumsbetrieb der Bandweberei Kafka stehen.
 
 
Schon immer waren neue Herausforderungen eine Stärke des Unternehmens, weshalb Stuhr Ende der 1990er Jahre das Sortiment um Klöppelspitzen erweiterte. Heute werden jedoch ausschließlich Implantate für die Chirurgie auf 4 hochmodernen, elektronisch gesteuerten Klöppelmaschinen im aufwendig sanierten Stammhaus am Stürmannsweg produziert.
 
 
Ab 2009 veredelt die Firma Stuhr in einem patentierten und lizensierten Verfahren stabile Bänder zu elastischen Bändern - den sogenannten „Stretchartikeln“. Stuhr gilt derzeit auf diesem Gebiet als Marktführer in Europa.
 







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